Die fahrenden Taverne:

Fast food ist nicht eine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Strassenküchen gehörten im antiken Griechenland und Rom zum Strassenbild in den Städten und den Militärlagern. So wie damals im römischen Legionslager Vidonissa bietet die orginaltreu rekonstruierte Taverne leckere Kleinmahlzeiten und Spezialitäten nach überlieferten Rezepten an.
Sie können übrigens die Taverne mieten!

Die Puls
Die Puls war die Nationalspeise der Römer. Die Puls, vergleichbar mit einem Gemüserisotto, war bei den Legionären sehr beliebt. Dazu wurde Emmer oder eine andere Weizensorte leicht geschrotet, um die Kochzeit zu verkürzen. Angereichert wurde das Kornotto mit Gemüse und, falls vorhanden, mit wenig Speck oder Rindfleischwürfel. Die fahrende Taverne bietet eine vegetarische Variation an, die sich auch in einem Gormet-Menü zeigen könnte.

Apothermum
Das Emmer Griessköpfchen der Römer wird mit Defrutum gesüsst. Dank Pinien- und Mandelkernen, Rosinen und einer grosszügigen Portion Pfeffer erhält das Apothermum den typisch römischen Geschmack. Im 1.Jh. n.Chr war Apothermum eine der wenigen Süssspeisen, die im Kochbuch der Römer von Apicicus beschrieben wurden.

Defrutum
Zu römischen Zeiten war Zucker unbekannt. Gesüsst wurde mit Defrutum oder Honig, beides kostbar und rar. Defrutum ist ein unvergorener, eingedickter Traubensaft. Er wird heute nicht wie bei den Römern auf offenem Feuer, sondern schonend im Vakuum eingedickt. In einem halben Liter Defrutum konzentrieren sich Aroma und Zucker von 4kg Trauben.
  • Römische Würste mit Pinienkernen und spezieller Würzmischung, gegrillt auf Holzkohle
  • Moretum, ein Kräuterfrischkäse aus Schafmilch mit viel Knoblauch
  • Pinienkernen Paste, leicht süsslicher Brotaufstrich
  • Legionärsbrot aus Einkorn, Emmer und Dinkel, gebacken im Holzofen
angebot der fahrenden taverne