Name und Geschichte
Die Schenkenberg war - wie die Geschichte zeigt - kaum erstellt, schon ein Sanierungsfall. Seit Anfang des 18. Jahrhunderts blieben die Unterhaltsarbeiten aus, so dass das Schloss in Verfall geriet und man in Bern 1718 die Frage beraten musste, ob man es von Grund auf wiederherstellen oder ganz seinem Schicksal überlassen sollte. Schliesslich wurde Schloss Wildenstein (Gemeinde veltheim) erworben und Schenkenberg dem Verfall preisgegeben.Zwar war die Burg noch 1763 von einem Landmann bewohnt; danach diente sie jedoch als Steinbruch. Als Rechtsnachfolger von Bern besass nach 1803 der Kanton Aargau die Ruine; 1837 erwarb sie ein "zweifelhafter" Herr von Schenkenberg, der bald darauf verschwand. Nach Jahrzehnten der Herrenlosigkeit ersteigerte der Aargauer Heimatschutz die Ruine Schenkenberg für fünfzig Franken. Der bauliche ZustandDie Notwendigkeit ständiger Ausbesserungen und der rasche Zerfall erklären sich dadurch, dass für den Bau in der Hauptsache nur der an Ort und Stelle gewonnene schlechte (poröse) Jurakalkstein verwendet wurde. Nach ersten Arbeiten im Jahre 1919 wurde in den Jahren 1931/35/38 eine Hauptrenovation durchgeführt.Für die bevorstehenden Sanierungsarbeiten und das damit zusammenhängende Pflegekonzept ist aufgrund von Schätzungen der beigezogenen Fachleute mit einem Aufwand im Totalbetrag von von CHF 890'000.- zu rechnen. Der Aargauer Heimatschutz kann nur einen sehr geringen Teil der anfallenden Sanierungskosten selber tragen. Damit die Burgruine Schenkenberg erhalten werden kann, ist er auf Beiträge von Bund, Kanton, Gemeinden im Schenkenbergertal auch auf Spenden von Privaten dringend angewiesen.
Aargauer Heimatschutz E-Mail: info@heimatschutz-ag.ch
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